Fan-Club Blau-Weiß

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern


Verpfiffen

E-Mail Drucken PDF

SV98 - Jahn RegensburgBeim 1:1 gegen den Tabellenführer vom Schiri verschaukelt

Die nackten Fakten: 2 Tore nicht anerkannt, ein Elfmeter, sowie eine Rote Karte. Das sind die spielentscheidenden Taten eines Schiedsrichtergespanns, dem man die gebotene Neutralität und Objektivität absprechen muss. Sicherlich war das zweite nicht gegebene Tor höchstwahrscheinlich an der Grenze zum Abseits und ebenso sicherlich kann man den Elfmeter geben. 

 

Aber, warum zur Hölle dann auch noch eine Rote Karte gegeben wird und so der um Klassen überlegene SV98 geschwächt wurde, erschließt in keiner Weise und kann nur mit der Absicht parteiisch Einfluss zu nehmen erklärt werden. Ebenso ärgerlich, dass Danny Latzas reguläres Tor unmittelbar vor der Halbzeitpause keine Anerkennung fand. Nicht nur, dass sein erster Versuch bereits die Linie überschritten hatte und dies von keinem der Spielleiter so erkannt wurde, zu allem Überfluss erfand man noch eine Abseitsposition, in der sich Latza angeblich befunden haben soll. Selbst aus weiter Entfernung war zu sehen, dass dies nicht so war.

Fehlentscheidungen können passieren, aber die Ansammlung spielentscheidender Fehler, die das Team des SV98 und das Publikum am Samstag erleiden mussten, legt einem die Vermutung nahe, dass dieses Schiedsrichtergespann einen Sieg der Hausherren mit aller Macht verhindern wollte.

Sicherlich harte Worte, aber selbst nach mehrmaligen Anschauen der Fernsehbilder kann man zu keinem anderen Ergebnis kommen. Und sicherlich kann man das Unentschieden des „Aufsteigers“ gegen den Tabellenführer als Erfolg werten. Aber wer das Spiel gesehen hat, kann bestätigen, dass nur eine Mannschaft wie eine Spitzenmannschaft gespielt hat, der SV98 nämlich. Phasenweise boten die Lilien traumhaften 3.Liga Fußball, der den Gast aus Ostbayern teilweise zu Statisten degradierte. Regensburg war zum reagieren verurteilt, reagieren auf schnellen Kombinationsfußball der Hausherren, der sicherlich zum Besten gehört, was diese Liga derzeit zu bieten hat. Ähnlich wie beim Sieg in Wiesbaden konnten der Tabellenführer in 90 Minuten keine herausgespielte Torchance aufweisen.

Nicht nur, dass das Spiel der Böllekicker äußerst attraktiv anzusehen war, es war obendrein effektiv. Gleich der erste gefährliche Angriff über Uwe Hesse, der auf rechts unwiderstehlich loszog konnte von Kevin Wölk zum frühen 1:0 verwandelt werden. In der Folgezeit entwickelte sich ein Kick, der nur eine Mannschaft sah, die das Spiel gestaltete. Regensburg war im Mittelfeld komplett aus dem Spiel genommen, so dass die bisherigen Erfolgsgaranten der Bayern, Schweinsteiger und Klauß, zu aus dem Spiel genommenen Statisten mutierten. Bei tropischen Temperaturen war die frühe Führung natürlich ein Segen für Kostas Truppe, die allerdings nicht daran dachte, das Tempo wirklich zu reduzieren. Dass es aber mit nur einem Treffer Vorsprung zum Pausentee ging, daran hatten die Herren Steuer, Frömel und Börner ihren tatkräftigen Anteil. Danny Latzas glasklares Tor wurde in der 44.Minute, wie Eingangs erwähnt, nicht anerkannt.

Im zweiten Durchgang sah das Spiel nicht anders aus, Fußball spielten nur die Boys in blue. Der Tabellenführer war weiterhin damit beschäftigt, Ruhe in die eigenen Reihen zu bekommen. Wer jetzt sagt, dass man seine Chancen auch nutzen muss, wenn man derart überlegen wie die Lilien ist, hat nicht ganz Unrecht. Aber die Lilien bugsierten den Ball ja zum dritten Mal ins gegnerische Netz, nur verweigerten die Parteiischen auch diesem Treffer in der 62.Minute die Anerkennung. Fairerweise muss man sagen, dass diese Fehlentscheidung noch die ist, die man am ehesten nachvollziehen kann. Nichtsdestotrotz ist auch diese Entscheidung eher grenzwertig als eindeutig.

Dann kam die 70.Minute, in der das Spiel endgültig gegen die Lilien gelenkt wurde. In einer unübersichtlichen Situation im 16ner der Lilien spitzelte Andreas Gaebler einem Regensburger den Ball von hinten weg. Ob er, wie der Spielleiter es gesehen haben will, den Gegenspieler dabei getroffen hat, lässt sich nicht nachvollziehen. Selbst bei mehrmaligen Betrachten des HR-Berichts komme ich zu dem Ergebnis, dass diese Situation absolut „sauber“ war. Aber der Referee schien nur auf diese Gelegenheit zum großen Auftritt gewartet zu haben. Er entschied auf Strafstoß gegen die Lilien. Und als wäre dem nicht genug, als müsste er dafür sorgen, dass der Tabellenführer ein gleichwertiger Gegner wird, gab er dem Lilienabwehrspieler auch noch glatt Rot. Die Krönung einer absurden Vorstellung der DFB Abgesandten. Tobias Schweinsteiger lies sich die Einladung nicht entgehen und verlud Jan Zimmermann. Das 1:1 fühlte sich für den Gast wie ein Siegtreffer an.

Und wenn es blöd läuft, kommt auch noch Pech dazu. In der 76.Minute verletzte sich der erneut starke Kevin Wölk in einem Zweikampf, ohne Zutun seines Gegenspielers, derart schwer, dass er ausgewechselt werden musste. Erste Meldungen nach dem Spiel sprechen von einer Kapselverletzung im Sprunggelenk. Aber sicherlich werden wir im Laufe des Montags mehr dazu erfahren. Auf alle Fälle schon mal beste Genesungswünsche an Kevin Wölk von dieser Stelle.

Als positives Fazit des Sommerwochendes bleibt, dass der SV98 endgültig in der Liga angekommen ist. Ähnlich wie letzte Saison beginnt das Team nach ein paar Spieltagen Traumfußball zu spielen und wirkt alles andere, als wie ein Aufsteiger. Zu was dieser Fußball am Ende führen kann, ist derzeit noch schwer zu beantworten. Aber sicherlich muss man sich um die Lilien keinerlei Sorgen machen. Im Gegenteil, die Vorfreude auf den nächsten Kick ist bereits unmittelbar nach dem Abpfiff spürbar gewesen.

 

 

Bilder vom Spiel:

 

 

 

 


Share on Myspace
0
VZ Netzwerke
0
Ihren XING-Kontakten zeigen
0
Bei Wer kennt wen teilen
0
Delicious
0
Verpfiffen - auf Jappy teilen
0




 

Kommentar schreiben

Info: dies ist eine onsite Kommentarfunktion!

Die oben zeigt deinen Kommentar auf deiner Facebook Pinwand, so dass alle deine Freunde ihn sehen!

Bitte die allgemein gültigen Regeln einhalten. Beschimpfungen, diskriminierende oder rassistische Kommentare werden ohne Ankündigung gelöscht. Eindeutige Verstöße gegen geltendes Recht werden zur Anzeige gebracht!


Sicherheitscode
Aktualisieren


Suche